Weihnachten au Naturel

Naturtöne statt Glitzer-Overload, Kerzenlicht statt Blink-Show, Leinen statt Lametta. Wir holen den Wald an den Tisch, binden Kränze, die atmen, verpacken Geschenke, die weiterleben, und gönnen uns kleine Rituale, die den Dezember langsamer drehen. „Au Naturel“ heißt: wenig Aufwand, viel Wirkung – und jede Menge Herz! ♥️

Aufgetischt: Natur pur

Ein schöner Tisch macht noch kein Fest – aber er sorgt dafür, dass alle gern sitzen bleiben. Für „Weihnachten au naturel“ heißt das: natürliche Materialien, ruhige Farben. Holz trifft Leinen, Glas trifft Kerzenschein, dazwischen ein paar Fundstücke aus dem Wald. Einer unserer Lieblingsgäste ist für diesen Anlass übrigens das Label EULENSCHNITT. Besonders das Steingut-Geschirr und die kleinen Holz-Kartenständer sind wie gemacht für den natürlichen Xmas-Look!

 

Farben & Materialien

Bevor du mit deiner Tisch-Deko und Wahl des Geschirrs loslegst, solltest du dir ein kleines Farbkonzept erstellen. Inspiriere dich von der winterlichen Landschaft, dem Wald und du kannst auch überlegen, welche Nuancen und Materialien das Essen, das du servierst, gut aufgreifen.

  • Farbtöne: Warmweiß, Creme, Salbeigrün, Holz. Ein Akzent in Zimtbraun oder Beere schadet nie!

  • Texturen: Leinenläufer statt Volltischdecke – das wirkt lockerer. Holzbrettchen können wunderbar als Untersetzer umfunktioniert werden, Kerzen in transparenten Gläsern wirken besonders luftig und Keramik-Geschirr bringt Wärme in das Arrangement. Außerdem harmoniert es bestens zu Leinen!
  • Grünzeug: Tannenzweige, Eukalyptus oder Olivenzweige einfach locker zusammengesteckt oder lose auf dem Tischläufer verteilt. So wirkt der Look schön luftig.

 

Das Centerpiece – Understatement und die richtige Höhe sind alles!

Statt einer hohen Vase: eine schmale „Grünlinie“ über die Tischmitte ziehen. Das gelingt etwa besonders gut mit ein paar Zweigen und dazwischen Teelichter oder Stabkerzen in schlichten Haltern. Oder man nimmt ein Holzbrett und arrangiert darauf Moos, Nüsse, Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben. Wichtig: Die Sichtlinie frei lassen, denn niemand möchte hinter der Deko hervorrufen.

 

Das Gedeck – unprätentiös & gern massiv

  • Teller & Schalen: In schlichten, organischen Formen und aus Keramik oder Steingut passen sie besonders gut zu einem natürlichen Weihnachtslook. Die EULENSCHNITT Teller, Tabletts und Tassen eigenen sich dafür besonders gut!
  • Servietten: It’s Christmas Time! Da darf es schon ein bisschen feierlich zugehen, auch wenn wir ganz naturnah bleiben – Stoffservietten müssen sein! Mit einer Kordel locker zusammengeknotete Leinen-Modelle mit einem Mini-Zweig sind immer ein Hingucker.
  • Besteck & Gläser: Auf den Tisch kommt alles, was das heimische Repertoire zu bieten hat – nicht jedes Piece muss aus derselben Serie sein. Einheit entsteht hier über Farbe und Material, nicht über Perfektion.
  • Namenskärtchen: Die kleinen Kartenständer von EULENSCHNITT bieten sich hervorragend für Namenskärtchen an. Eine Idee: Kraftpapier zuschneiden, Name mit feinem Stift notieren und noch eine persönliche Note adden, wie ein Beerenzweig oder ein selbstgebackener Keks – fertig ist das „Ich hab an dich gedacht“-Detail.
    Auch nett: Namenskärtchen auf einem Tannenzapfen aufstellen!

 

Kleine Details, große Wirkung

  • Vorratsgläser doppelt nutzen: Besonders schöne Modelle, wie die weihnachtlichen Gläser von EULENSCHNITT eignen sich auch gut für Deko-Zwecke: unten ein bisschen Sand oder Salz einfüllen und ein Teelicht hineinplatzieren – das ergibt ruhige Lichtpunkte.

  • Brot & Butter: auf einem Holzbrett in die Mitte, Salzflocken daneben = Gemeinschaftsgefühl in 10 Sekunden.

  • Stühle mischen: Genau wie beim Geschirr schlägt auch hier die Gemütlichkeit die Perfektion. Bedecke deine Stühle ganz unterschiedlich mit Schaffellen, Kissen und Decken. Die müssen nicht identisch sein, sondern farblich gut miteinander harmonieren.

 

Entspannte GastgeberIn = Glückliche Gäste

  • Suppe oder Vorspeise können gern in großen Tassen serviert werden (Steingut hält besonders schön warm!). So rückt man automatisch näher zusammen.
  • Schmorgericht & Crumble dürfen im Bräter oder der Form auf den Tisch. Das spart das Umfüllen und fühlt sich familiär an.
  • Wasser & Tee in Reichweite: Eine Karaffe und kleine Teestation am Tischende (Kanne, Becher, Honig) sind dezent, herzlich und nehmen der/m GastgeberIn das Servieren ab.

Kurz gesagt: Natürlich decken heißt nicht „nackt“, sondern ehrlich schön: Leinen, Holz, Kerzen, ein Hauch Grün – und ein paar leise Lieblingsstücke, die man immer wieder verwenden will. So wird aus „nur essen“ ein Abend, der lange das Herz wärmt.

Adventskranz – der kleine Star neben dem Christbaum

 

Für Minimalisten: Advent auf dem Brett

Die optimale Lösung bei wenig Platz und für Fans von „weniger ist mehr“: Nimm ein Holz-Brett und platziere darauf vier schlichte Kerzenhalter. Dazwischen formen Moos, Nüsse und Tannenzapfen eine stimmungsvolle Wald-Landschaft. Das Praktische: Wenn dein Advents-Brettchen auf dem Tisch steht, kannst du es in Nullkommanichts beim Essen schnell anheben und beiseitelegen.

 

Der Klassiker: Tannenzweige & kleine Extras

Rund binden (oder binden lassen) und reduziert dekorieren: ein Mix aus Tanne, Eibe, vielleicht Beerenzweige. Dazu ein paar Wacholderbeeren, getrocknete Orangenscheiben, Zimtstangen – fertig.
Tipp: Einfarbige Kerzen wirken geerdet und edel. Wer mag, bindet nur ein schmales Band an eine Stelle statt einer Schleifen-Parade.

Variante Woche für Woche:

1. Advent: nur Moos

2. Advent: Nüsse dazu

3. Advent: Orangenscheiben

4. Advent: kleine Sterne aus Papier

 

Für Verträumte: Wintermärchen im Blumentopf

Für diese mystische Adventskranz-Variante benötigst du einen schönen Blumentopf oder ein Körbchen. Am Boden platzierst du Moos oder Mini-Zweige, ein Adventsstern oder saisonale Blumen. In das Gesteck platzierst du die Adventskerzen.

 

Lässig & naturfreundlich: Der Upcycling-Kranz

Das brauchst du:

  • Basis: eine schlichte Metall- oder Drahtform vom Vorjahr (rund/oval/Herz – was da ist).
  • Bänder: Stoffreste (altes Hemd, Leinentischset, Servietten) in 2–3 cm breite Streifen reißen – das gibt weiche, schöne Kanten ohne Nähen
  • Anhänger & Deko: Kartonreste für Sternchen/Formen (ausstanzen oder ausschneiden), optional mit einem Hauch Gold-Farbe bepinseln; dazu, was die Küche hergibt: Zimtstangen, getrocknete Orangenscheiben, Walnüsse, Tannenzapfen
  • Grün: ein paar Tannenzweige oder Eukalyptus-Schnipsel (etwa vom Adventskranz-Beschnitt)
  • Fixieren: Bindfaden, Blumendraht, Büroklammern (überraschend praktisch!), Mini-Wäscheklammern
  • Optional: ein schmales Band zum Aufhängen

So geht’s (10–15 Minuten):

  • Band-Umwicklung: Den Drahtkranz mit den Stoffstreifen locker umwickeln; Enden einfach verknoten oder hinten mit einem Mini-Fleck Heißkleber fixieren
  • Grün in Schlaufen: Kleine Zweiglein unter die Stoffschlaufen schieben – hält ohne Extra-Draht und wirkt lebendig
  • Upcycling-Charme: Karton-Sterne an einen Faden knoten und unregelmäßig verteilen; Zimt & Orange mit Blumendraht oder Büroklammer-Haken einhängen
  • Balance-Check: Auf Augenhöhe halten, einmal drehen – dort, wo es „zu brav“ wirkt, einen Kontrast setzen (z.B. ein dunkler Streifen, ein glänzender Stern, ein Zapfen)
  • Aufhängung: Ein schmales Band oben doppelt nehmen, einfacher Knoten – fertig

Variationen (je nach Platz & Laune):

  • Türfreundlich: Flacher binden (wenig Grün, mehr Stoff) – schont die Klinke
  • Tischkranz: Kranz auf einen Teller legen und Teelichter in Gläsern in die Mitte stellen
  • Mini-Serie: Vier kleine Drahtkreise mit einheitlichem Band, je eine andere Deko (Zimt/Orange/Stern). Aufhängen als Kranz-Quartett.

Farbideen:

  • Natur pur: Creme/Beige-Streifen + Tannengrün + ungefärbte Orangenscheiben
  • Soft & festlich: Salbeigrün + Leinen-Grau + ein Tupfer Gold auf 2–3 Karton-Sternen.
  • Kaminwarm: Zimtbraun + Bordeaux-Reststreifen + Holzknöpfe als kleine Punkte

Fixier-Tricks:

  • Büroklammern zu „S-Haken“ biegen, um Zimtstangen und Orangen blitzschnell einzuhängen
  • Blumendraht in 5 cm-Stücken vorbereiten und wie Haarnadeln über Zweige klemmen
  • Knoten statt Kleber: Enden doppelt verknoten, den Rest unter die Umwicklung schieben – unsichtbar!

Ergebnis: Ein Kranz, der locker, warm und persönlich wirkt – und fast komplett aus Dingen besteht, die du schon zu Hause hast!

 

Let’s wrap it up! 6 schöne Ideen für nachhaltige Geschenkverpackungen

Papierrollen-Marathon? Muss nicht sein. Mit Stoff, Kordel und ein paar Naturdetails werden Packerl schön und wiederverwendbar. Das Beste: Es geht schnell, sieht lässig-elegant aus und die Verpackung wird gleich Teil des Geschenks!

 

Jute- & Stoffbeutel: Geschenk & Verpackung in einem

So geht’s: Polstere den Beutel mit einem schönen Geschirrtuch aus (auch das ist schon ein Geschenk!), gebe das Present in den Beutel hinein und nutze eine Kordel um die Henkel zu schließen. Ein Tannenzweig und kleines Kärtchen bringen den persönlichen Touch.

Glas & Dose – kleine Schatzkammern

Leere Vorratsgläser, Keks- oder Teedosen enthüllen beim Verpacken ihr Multifunktions-Talent! Belege sie innen mit einem Blatt Backpapier, einer Zeitungsseite oder einer schönen Serviette. Hinein kommt das Geschenk und ein schönes Band zaubert das Finish.

Für das i-Tüpfelchen:
einen geschmackvollen Christbaumanhänger an das Band binden mit einer duftenden Zimtstange aufpimpen und deine Verpackung sieht aus wie aus einem coolen Concept-Store!

Mini-Furoshiki – wenn’s einmal ganz weich sein soll

Design-Fanatiker werden es lieben: Die japanische Einpack-Methode ist besonders minimalistisch und dabei ein wahrer Eyecatcher schon vor dem Auspacken. Nehme dafür am besten ein quadratisches Tuch aus Baumwolle oder Leinen mit 50–80 cm Kantenlänge für Bücher oder Boxen, 90–100 cm für Pullis und 45–50 cm für Kleinkram.

Kleiner Tipp:
Die Diagonale des Tuchs = die längste Geschenkseite – dann klappt’s mit dem Knoten!

 

Hier ein paar Furoshiki-Methoden:

Basic Wrap (für Bücher & Boxen)

  1. Tuch als Raute hinlegen, Geschenk mittig platzieren
  2. Obere & untere Ecke über dem Paket überkreuzen & einstecken
  3. Linke & rechte Ecke greifen, doppelt knoten Fertig!


Handle Wrap (mit Tragehenkel)

  1. Wie beim „Basic Wrap“ starten
  2. Linke & rechte Ecke je einmal knoten, sodass zwei „Zipfel“ entstehen
  3. Diese beiden Zipfel oben zum Henkel zusammenknoten


Bottle Wrap (für Flaschen)

  1. Zwei Flaschen nebeneinander auf die Raute, Böden zur Mitte, Hälse nach außen
  2. Untere Ecke über beide Böden schlagen und straff einrollen
  3. Enden nach oben führen, überkreuzen und hinten verknoten

Kleiner Tipp: Wenn die Ecken zu lang sind Zipfel kurz twisten und unter den Knoten stecken.

Nicht nur zum Trinken: Tassen als Geschenkverpackung

In große Mugs passen kleinere Geschenke wunderbar hinein – und die Tasse ist dabei natürlich selbst eines! Die Fine Bone China-Modelle von SOPHIE ALLPORT, GREENGATE oder RÄDER in weihnachtlichen Motiven eignen sich bestens dazu! Einfach mit freudebringenden Gaben, wie einem Halstuch, Beauty-Goodies, einem Stifte-Schreibblock-Set oder einer selbstgebackenen Keks-Mischung befüllen. Noch ein hübsches Band drumherum binden – Happy Christmas!

Gewappnet für die Geschenk-Saison

Leg dir ein kleines Verpackungs-Kit zurecht: 2–3 Jutebeutel, ein paar Gläser, Stoffstreifen, Kordel, Tags und eine gute Schere. Ordne alles in einem Korb zusammen, dann wird aus „Ach, schnell noch verpacken“ ein kurzer, schöner Moment.

Natürlich verpacken heißt nämlich nicht spartanisch und weniger liebevoll, sondern achtsam: Materialien, die gut in der Hand liegen, kleine Details, die erzählen oder eine Hülle, die nach dem Fest weiterlebt. So fühlt sich Schenken noch schöner an.

Bye, bye Advent-Overload – naturnahe Rituale für eine relaxte Adventszeit

1) Waldrunde mit Sammelbeutel

Warum? Draußen sortiert sich der Kopf am besten von alleine!

So geht’s (30–40 Min.):

  • Handy auf „Nicht stören“, drei tiefe Atemzüge und los!
  • In einem kleinen Beutel sammelst du deine schönsten Naturfunde, wie etwa Zapfen, Zweige, Rinde oder ein schönes Blatt
  • Zuhause die Fundstücke auf ein dekoratives Tablett oder in ein Glas legen – so hast du deinen kleinen, ruhebringenden Naturvorrat für Zuhause

2) Teeritual an deinem Lieblingsort

Warum? Fünf Minuten ohne Bildschirm fühlen sich an wie ein kleiner Urlaub

So geht’s (5–7 Min.):

  • Lieblingskanne und zwei Becher bereitstellen (Steingut oder feines Porzellan – was sich gut in der Hand anfühlt)
  • Während der Tee zieht: Schultern senken, Muskeln entspannen, einen schönen Weihnachtssong anschalten und kurz das Hier und Jetzt genießen
  • Trinken und die wohlige Wärme im Körper spüren!

3) Kerzen-Minute & Dankes-Zettel

Warum? Ein kurzer Fokus macht den Tag runder

So geht’s (2 Min.):

  • Zünde eine Kerze an und schreibe auf ein kleines Kärtchen: „Heute mochte ich …“
  • Lege die Karte in ein Glas oder einen Kartenständer – am 24. Dezember liest du sie dir alle nochmal durch
    Familienvariante: Jede/r schreibt einen Satz und einmal pro Woche wird vorgelesen!

4) Runterkommen für alle 5 Sinne (1 Minute, überall machbar)

Wärme: Lass dir ein warmes Bad ein oder setze dir deinen Lieblingstee auf

Duft: Zimt, Orange oder Tanne – eine Duftkerze mit winterlichen Noten bringt sofort in gemütliche Adventsstimmung

Ästhetik: Warmes Licht durch Lichterketten, Kerzen oder angenehme Leuchten sowie Deko nach deinem Geschmack wirken entspannend und befriedigend für das Auge

Sound: Deine liebste Weihnachts-Playlist – oder auch einfach die Stille genießen

Genuss: Lege dir eine Schale bereit mit Keksen, Mandarinen, Nüssen, oder wonach auch immer die der Gusto steht

Und so wird klar: Es ist nicht die große Deko, die für schöne und langanhaltende Erinnerungen sorgt, sondern das gute Gefühl.
Vier Kerzen, ein duftender Kranz, Verpackungen, die weiterwandern und Rituale, die wiederkehren. Weihnachten au Naturel ist kein Trend, sondern eine Einladung: weniger müssen, mehr genießen. Also: Leinen ausrollen, Zweige auflegen, Kerzen an.
Fräulein Anna wünscht eine relaxte Adventszeit! 🕯️🍪👼🏼

 

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